Wissenswertes und Tipps



 

Sprache | Die rechte Hand | Umgangsformen | Achtung | Weltkulturerbe
Restricted Areas | Geld | Visumverlängerung | Geografie | Geschichte |
Gesundheit | Internet  | Indien-Knigge | Küche | Kultur | Reisezeit

 

Allgemeine Landesdaten
 

 

 

Einwohnerzahl: über 1,2 Milliarden Einwohnern (2011)

Die Tabelle zeigt die größten Metropolregionen in Indien nach der Volkszählung 2011

Rang

Metropolregion

Einwohner
(2011)

1.

Mumbai (Bombay)

18.414.288

2.

Delhi

16.314.838

3.

Kolkata (Kalkutta)

14.112.536

4.

Chennai (Madras)

8.696.010

5.

Bengaluru (Bangalore)

8.499.399

6.

Hyderabad

7.749.334

7.

Ahmedabad

6.352.254

8.

Pune (Poona)

 5.049.968

9.

Surat

4.585.367

10.

Jaipur

3.073.350

Offizielle Landessprachen: Hindi; Englisch. Zugelassene Regionalsprachen: Bengali, Telugu, Marathi, Tamil, Urdu, Gujarati, Malayalam, Kannaresisch, Oriya, Pandschab, Assamesisch, Kaschmirisch, Sindhi, Sanskrit.

Bevölkerungsgruppen: Hindi 27,58% (einschließlich verwandter Dialekte 39,85%), Bengali 8,22%, Telugu 7,80%, Marathi 7,38%, Tamil 6,26%, Urdu 5,13%, Gujarati 4,81%, Kannada 3,87%, Malayalam 3,59%, Oriya 3,32%, Punjabi 2,76%, Assamese 1,55%, Bhili/Bhilodi 0,66%, Santhali 0,62%, Kashmiri 0,47%, Gondi 0,25%, Sindhi 0,25%, Nepali 0,25%, Konkani 0,21%, Tulu 0,18%, Kurukh 0,17%, Manipuri 0,15%,Bodo 0,14%, Khandeshi 0,12%, Andere 3,26% (1991).

Religion: Hindu 73,72%, Muslime 11,96%, Christen 6,8%, Traditionelle 3,39%, Sikh 2,16%, Buddhisten 0,71%, Jain 0,40%, Bahai 0,12%, Parsi 0,02%, Andere 1,44% (2000).

Lebenserwartung: Männer - 61,9, Frauen - 63,1 (2000). 

Währung: 1 Indische Rupie (iR) = 100 Paisa (P.)
Netzspannung: 230-240 Volt Wechselstrom
Zeitzone: MEZ + 4,5 h
Landesvorwahl: 00 91
Internet-Kennung: .in
Höchste Erhebung: Kangchenjunga (8.598 m)
Längster Fluss: Ganges (2.125 km

Sprache

Die offizielle Sprache ist Hindi, die inoffizielle ist Englisch....  Es gibt 16 regionale registrierte Sprachen.  Sprache.top03.gif
 

Die "rechte" Hand     

Eine der obersten Regeln im Umgang in Indien ist es, die rechte Hand zum Begrüßen, Essen, usw. zu benützen, aber niemals die linke. Die linke Hand spart man sich nämlich für weniger appetitliche Dinge auf wie z. B. das Poabwischen, da es Toilettenpapier nur in den seltensten Fällen gibt. Stattdessen stehen neben der Toilette üblicherweise ein oder zwei Kübel, daneben ein Wasserhahn und das dürfte eigentlich schon alles erklären. Man kann mitunter ganz neue "innovative" Arten beobachten, wie man das umgehen kann: es gibt schon Wasser aus Schläuchen mit Hochdruckdüsen, mit denen man alles abspritzen kann. Wem das zuwider ist, der sollte lieber zuhause bleiben! top03.gif

Umgangsformen        

Namaste ist der häufigste Gruß in Indien. Dabei legt man die Handflächen aneinander, sodass die Fingerspitzen unter dem Kinn nach oben zeigen. Im Süden sagt man Namaskaram. Gegenüber Vorgesetzten oder als Respektsbekundung wird eine leichte Verbeugung hinzugefügt. Auch ein “Hello” oder “Hi” ist gebräuchlich. Höflichkeitsformen sind Titel wie Shri für einen Mann, Shreemati für eine verheiratete Frau, Kumari für eine unverheiratete Frau oder die Endung -ji hinter dem Nachnamen. Muslime führen die typische Geste in Verbindung mit dem Salaam aus. Dabei heben sie die rechte Hand und legen den Zeigefinger auf die Stirn, sodass die übrigen Finger nach oben zeigen. Bei gesellschaftlichen Anlässen hängt der Gastgeber den Gästen oft einen Blumenkranz um, welchen diese dann zum Zeichen der Demut abnehmen und in der Hand halten. Gäste, die zum Essen kommen, überreichen ihren Gastgebern meist Süßigkeiten, Blumen oder Früchte. Gastgeber bieten ihren Gästen Tee oder Kaffee sowie Obst oder Süßigkeiten an. Tempelbesucher bekommen Safranpulver, heiliges Wasser aus dem Ganges und manchmal Speisen als Prasad oder Segen der Götter angeboten. Es gilt als unhöflich, diese Gaben abzulehnen. Frauen bedecken ihren Kopf, wenn sie einen heiligen Ort betreten.top03.gif

Achtung               

..der Kopf ist der Sitz jeder indischen Seele. Deshalb niemals Kindern über die Haare streichen oder Erwachsene am Kopf anfassen. Keinen Schabernack mit Schuhen treiben - schwere Beleidigung. Vor Moschee und Tempel müssen die Treter in jedem Fall ausgezogen werden (ein Paar Socken extra mitnehmen). Wer Speisen mit der linken Hand berührt, findet versteinerte Blicke auf sich gerichtet: Die linke Hand gilt als unrein. Bei der Begrüßung verzichtet man auf das in unseren Landen so beliebte Händeschütteln. Stattdessen werden die Hände wie zum Gebet vor der Brust gefaltet. Herzhaftes Rülpsen, Spucken oder Wasserlassen in aller Öffentlichkeit sind dagegen kein bisschen "unrein". Früher das Nonplusultra - heute streng verboten: Nackt baden. Polizisten in Zivil kontrollieren die Strände. "Oben ohne" wird geduldet, gilt aber als verwerflich. top03.gif

Weltkulturerbe

Felsentempel von Ajanta; Höhlentempel Ellora; Rotes Fort in Agra; Tadsch Mahal in Agra; Sonnentempel von Konarak; Tempelbezirk von Mahabalipuram; Nationalpark Kaziranga; Wildschutzgebiet Manas; Nationalpark Keoladeo; Kirchen und Klöster von Goa; Tempelbezirk von Khajuraho; Tempelbezirk von Hampi; Mogulstadt Fatepur Sikri; Tempelanlage von Pattadakal; Höhlen von Elephanta; Tempel von Brihadisvara in Thanjavur; Nationalpark Sundarbans; Nationalpark Nanda Devi; Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi; Grabmal Kaiser Humajuns in Delhi; Kutub Minar mit seinen Moscheen und Grabbauten in Delhi; Himalaja-Gebirgsbahn nach Darjeeling. top03.gif

'Restricted Areas'   

In den nördlichen Grenzgebieten Indiens gibt es so genannte 'Schutzgebiete' und 'Restricted Areas'. Meist sind Sondergenehmigungen der diplomatischen Vertretungen im Ausland, des Ministry of Home Affairs in Delhi oder eines Foreigners' Registration Office nötig.
Mit besonderer Genehmigung sind für Touristen geöffnet: Assam (Kaziranga National Park, Manas Wildschutzgebiet, Gauhati Stadt und Kamakhya Tempel, Sibsagar und Jatinga Vogelschutzgebiet), Sikkim (Gangtok, Rumtek, Phodang, Pemayangtse und Dzongri), Meghalaya (Shillong, Barapani und Cherapunji), Manipur (Loktak Lake, Imphal, Mourang INA Memorial, Keibul Deer Schutzgebiet, Waithe Lake), einige weitere Inseln der Andamanen und Nikobaren und Lakkadiven.
Das Sikkim-Permit kann zu Hause mit dem Visum beantragt werden. Ebenso das Permit für die Andamanen, das aber auch leicht in Indien zu bekommen ist. Das Permit für die Lakkadiven gibt es in Indien.
Die anderen Gebiete sind am einfachsten in einer Gruppe von mindestens 3 Personen, organisiert von einen anerkannten indischen Reisebüro, zu besuchen. Besuche in Arunachal Pradesh, Nagaland, Mizoram und Tripura müssen vom Ministry of Home Affairs in New Delhi bewilligt werden. Die Straße Manali - Leh ist offen bis Keylong. Von Keylong kann man ohne weiteren Aufenthalt mit dem Bus oder Taxi auch ohne Genehmigung nach Leh weiterfahren. Die Gegend um Kaza - Kibber -Prangla - Baralacha ist für Trekker geöffnet.
Genauere Informationen, wie und wo die Permits zu beantragen sind, finden sich unter den jeweiligen Ortsbeschreibungen. Bearbeitungszeiten von bis zu sechs Wochen muss man einkalkulieren. top03.gif

Visumverlängerung  

Für Visumverlängerungen ist das jeweilige 'Foreigners' Regional Registration Office' in den Großstädten zuständig, ansonsten die Polizeibehörde. Vor allem Delhi und Bombay würde ich nicht empfehlen. In Goa gab es den meisten Ärger und es wurden horrende Gebühren verlangt. Am besten schon zu Hause oder im Ausland gleich ein Visum für sechs Monate (oder länger) besorgen. Auch z. B. in Sri Lanka oder Nepal kann man sich ein indisches Visum ausstellen lassen. Das kuriose bei der Visumsverlängerung ist, dass oft die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. So sind z. B. Ausführungsbestimmungen der Zentralregierung in der Provinz oder an der Grenze unbekannt oder werden anders interpretiert. Auf Überraschungen - positive (ich konnte jahre bleiben) wie negative - sollte man immer gefasst sein. Immer freundlich bleiben......Plane vor Ablauf des Visums oder des Flugtickets immer genug Reservetage dafür ein. top03.gif

Geld

Die Rupie ist nur begrenzt konvertierbar, darf weder ein- noch ausgeführt werden. Daher sind Devisen unerlässlich. US-$ werden demzufolge häufig bevorzugt. Beträge im Wert von mehr als 10 000 Dollar müssen bei der Einreise deklariert werden, damit nicht verbrauchte Rupien vor der Ausreise zurückgetauscht werden und die restlichen Devisen ausgeführt werden können. Achten Sie darauf, dass Sie genug Geld bzw. Reiseschecks mit sich führen – Banküberweisungen nach Indien, selbst telegrafische, dauern eine Ewigkeit. Nicht in jeder Bank kann man Geld wechseln, wenn ja, dann am "Change"-Schalter. Tauschen Sie daher Ihr Geld In den internationalen Hotels, da geht es zum einen schneller und zum anderen ist der Kurs leider etwas ungünstiger. In kleineren Orten werden Kreditkarten oder Reiseschecks nur selten akzeptiert. Rat: Lassen Sie sich keine angerissenen Scheine aufdrängen, die werden Sie nur in der Nationalbank los.top03.gif

Geografie                  

Die verschiedenartigen Landschaften Indiens sind ein Beispiel für die Plattentektonik (Bewegung kontinentaler Landmassen). Das Himalaja-Gebirge - das höchste Gebirge der Welt - und der Große Graben im Süden entstanden durch den Zusammenstoß zweier erdgeschichtlich alter Kontinentalplatten. Die Gebirge des Himalaja fallen nach Süden zu einer fruchtbaren Schwemmlandebene ab, die das Land in einem breiten Band von Osten nach Westen durchzieht. Die nördlichsten Ausläufer des Himalaja verlaufen quer durch das nördliche Kaschmir und ziehen sich tief in das benachbarte Tibet hinein. Sie sind die Quellgebiete der großen Flüsse Indus und Brahmaputra. Weiter südlich liegt der Hochhimalaja, dessen Gipfel immer mit Schnee und Eis bedeckt sind. Nach Süden schließt sich der Niedere Himalaja an, der in die Sandsteinketten des Siwalik-Gebirges übergeht, die Indiens nördliche Ebenen umgeben. Die Ebenen entstanden aus einem Graben, der bis zu 2000 m tief war und der nun mit Stein und Schwemmland gefüllt ist. Der Indus fließt weiter nach Südwesten bis nach Pakistan, während der Ganges durch die Ebenen nach Südosten ins Bengalische Meer fließt. Indiens anderer großer Fluss, der Brahmaputra, strömt nach Südwesten und vereinigt sich mit dem Ganges und bildet in Bangladesch und Westbengalen ein gewaltiges Delta. Im Süden liegt das massive Hochland von Dekkan mit Teilen des ältesten Gesteins der Erde.top03.gif

Geschichte   

bereits vor mehr als 4500 Jahren entstand eine Hochkultur (Indus- Kultur) mit großen Städten, wie Ausgrabungen von Mohenjo Daro und Harappa im Industal zeigen. Die Arier, Nomaden aus Zentralasien, begründeten um 1000 v. Chr. Das Indien bis heute herrschende Kastenwesen, laut Max Weber "die denkbar unerschütterlichste geburtsständische Gliederung", nach Ansicht auch indischer Kritiker ein perfektes gesellschaftliches Unterdrückungssystems. Um 530 v. Chr. begründete Siddharta Gautama die Lehre des Buddhismus, die zu einer der großen Weltreligionen wurde. 327 v. Chr. drang Alexander der Große bis Indien vor, musste aber im Fünfstromland (Pandschab) umkehren, da seine Soldaten meuterten. Kurz danach entstand mit der Maurya- Dynastie (320- 185 v. Chr.) das erste indische Großreich, das unter dem zum Buddhismus bekehrten König Ashoka eine neue Staatsphilosophie sozialer Verantwortlichkeit erlebte, nach seinem Tod aber wieder zerfiel. Erst ein halbes Jahrtausend später kam es unter der Gupta- Dynastie zur Bildung eines Zweiten Großreichs. Diese Periode wurde später als goldenes Zeitalter betrachtet mit wirtschaftlicher Prosperität und der Blütezeit der klassischen Sanskrit- Literatur.

Von 1000 an eroberten islamische Eindringlinge große Teile Nordindiens und begründeten Anfang des 16. Jh. das Mogulreich, das unter Akbar (1556- 1605) seine Blütezeit erlebte, von der heute noch imposante Baudenkmäler zeugen. In der Folgezeit wurde die Linie der religiösen Toleranz verlassen. Räuberische Glaubensbrüder zerstörten das Reich. Der Perser Nadir Shah verwüstete 1739 Delhi und nahm den Pfauenthron als Beute mit. So hatten die europäischen Kolonialmächte leichtes Spiel in dem Riesenland ohne zentrale Autorität. Die Briten setzten sich gegen portugiesische und vor allem französische Konkurrenz durch. Ihre East India Company erhielt 1765 die Verwaltungshoheit über Bengalen, eignete sich in der Folgezeit große Teile des Subkontinents an und beutete ihn so erfolgreich aus, dass die Aktionäre in London bis zu 200% Devisen kassierten. 1833 verlor die Handelskompanie ihre Privilegien, 1858, nach einem blutig niedergeschlagenen Aufstand eingeborener Soldaten, übernahm die Krone das Juwel des Empires. 1876 nahm Königin Victoria den Titel "Kaiserin von Indien" an und ließ das Land fortan von einem Vizekönig regieren. 1885 formierte sich mit dem Indian National Congress eine Unabhängigkeitsbewegung, die durch den Ersten Weltkrieg und ein Massaker, das der britische General Dyer 1919 unter friedlichen Demonstranten in Amritsar verübte (379 Tote), gewaltigen Auftrieb erlebte. Die charismatische Symbolfigur der Bewegung wurde zu einer Jahrhundertgestalt: Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma, die Große Seele. Ihm gelang es, die Macht der Kolonialherren mit seiner Kampagne des gewaltlosen Widerstands zu zermürben.

Als nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der britische Premier und Empire- Fanatiker Winston Churchill abgewählt wurde, der Gandhi als "halb nackten Fakir" zutiefst verabscheut hatte, war der Weg frei für Indiens Unabhängigkeit- allerdings zu einem furchtbaren Preis. Denn der "Transfer of Power", wie London die überhastete Entlassung seiner kostbarsten Kolonie in die Freiheit unterkühlt taufte, geriet zum blutrünstigen Fiasko: Indiens Muslime, die jahrhundertelang über die Hindu- Mehrheit geherrscht hatten, wollten nun nicht unter Hindu- Regime leben und verlangten ihren eigenen Staat. Der Liquidator der Kolonieherrschaft, Lord Mountbatten, fand keinen anderen Ausweg, als sich dem Ultimatum des Muslimführers Mohammed Ali Jinnah zu beugen: "Indien wird geteilt, oder aber es wird zerstört werden." Indiens Muslime erhielten gegen den leidenschaftlichen Protest Gandhis ihr "Pakistan", je einen Landstrich im Westen und im Osten des Subkontinents. Dessen hastig gezogene Grenzen durchtrennten über Generationen gewachsene Siedlungsgebiete von Hindus, Muslimen und Sikhs- den Pandschab und Bengalen. Während die neuen Herren am 14. und 15. August 1947 in Karatschi und Delhi die Geburt ihrer freien Staaten feierten, gingen sich die Völker in einem beispiellosen Blutrausch an die Kehle, Nachbarn fielen wie besessen übereinander her, folterten, vergewaltigten, plünderten und mordeten Angehörige der jeweils anderen Religion, bis buchstäblich das Blut in Strömen durch die Straßen von Städten wie etwas Lahore rann. Bilanz: etwa 1 Mio. Tote und 12 Mio. Flüchtlinge, eine der größten Tragödien in der Menschheitsgeschichte und Quelle fortdauernder Todfeindschaft zwischen den verfeindeten Brüdern. Gewalt verfolgte den Subkontinent fortan wie ein Fluch. Der gewaltlose Gandhi selbst fiel 1948 unter den Kugeln eines Hindu- Fanatikers.

Die beiden neu geschaffenen Staaten begannen ihre Geschichte mit dem ersten von bislang vier Kriegen gegeneinander- um das Himalaja- Fürstentum Kaschmir, dessen Hindu- Maharadscha seine mehrheitlich muslimische Bevölkerung an Indien anschließen wollte. Resultat ist eine noch immer andauernde Teilung des Territoriums entlang der laut internationalen Beobachtern "gefährlichsten Grenze der Welt", vereinnahmte die portugiesische Kolonie Goa (1961), führte Krieg mit China (1962), das die Grenze im Himalaja gewaltsam zu seinen Gunsten korrigierte und verleibte sich das Himalaja- Königreich Sikkim (1975) ein. Delhi intervenierte schließlich auch militärisch im Bürgerkrieg des Nachbarn Sri Lanka. Bürgerkriege plagten aber auch das eigene Land- mit Sikhs im Pandschab, die für einen unabhängigen Staat "Khalistan" kämpften, mit Aufständischen in den abgelegenen nordöstlichen Bundesstaaten. Und kommunale Unruhen mit Tausenden von Opfern brechen landesweit immer wieder zwischen Hindus und Muslimen aus. Der Niedergang der nach fast einem halben Jahrhundert an der Macht verbrauchten Kongresspartei der Nehru- Gandhi- Dynastie brachte im März 1998 die hindu- nationalistische Bharatiya Janata Party (BJP) an die Regierung, die eine nach innen und außen forciert hinduistische Politik verfolgt. Nur 2 Monate nach ihrem Machtantritt katapultierte Premier Vajpayee Indien durch 5 unterirdische Atomwaffentests in die Reihe der erklärten Atommächte. Er löste damit, da Erzfeind Pakistan dem Beispiel sogleich folgte, auf dem Subkontinent ein ebenso kostspieliges atomares Wettrüsten aus- auf Kosten des Lebensstandards einer Bevölkerung, die in Indien um die Jahrtausendwende die Milliardengrenze überschreiten wird. Der Streit mit Pakistan um die Zugehörigkeit Kaschmirs kann jederzeit wieder offen ausbrechen- diesmal möglicherweise atomar. Separatistische Bestrebungen der Sikhs und anderer Minderheiten stellen ein weiteres Dauerproblem dar.

Die wirtschaftlichen Erfolge und das Heranwachsen einer Mittelschicht haben auch neuen sozialen Sprengstoff geschaffen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist noch größer geworden. Bei den vorgezogenen Neuwahlen zum indischen Unterhaus erreichte das bisherige Regierungsbündnis unter der Führung der Hindu-Partei BJP von Ministerpräsident Atal Bikari Vajpayee am 7.10.1999 die absolute Mehrheit der 543 Mandate. Die oppositionelle Kongress-Partei unter Sonia Gandhi, der Witwe des ehemaligen Ministerpräsidenten Rajiv Gandhi, musste das schlechteste Ergebnis nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 hinnehmen. Es war die dritte Parlamentswahl in dreieinhalb Jahren. Vajpayee schaffte es als erster Regierungschef seit zehn Jahren, nicht abgewählt zu werden. Die Regierungskoalition bestand zuletzt aus zwölf, meist regionalen Interessen verpflichteten Parteien. Vajpayee hatte im April 1999 nach nur 13 Monaten die parlamentarische Mehrheit verloren und stürzte über ein Misstrauensvotum. Jedoch scheiterte die in sich zerstrittene Kongresspartei mit dem Versuch, eine Regierung zu bilden, sodass Präsident Kocheril Raman Narayan das Unterhaus auflöste und Neuwahlen ansetzte. Diese gingen am 3.10.1999 zu Ende; sie hatten sich innerhalb eines Monats über fünf Wahltage erstreckt. Am 6.10. begann die Auszählung. Außenpolitisch steht die Regierung vor einer Entscheidung über den Beitritt Indiens zum Atomteststoppabkommen und vor Verhandlungen mit dem benachbarten Pakistan über den im Sommer 1999 wieder aufgeflammten Konflikt um Kaschmir. Mit der Bildung von drei neuen Bundesstaaten im Norden, die im Oktober 2000 offiziell in Kraft getreten ist, hat die Furcht in dem Milliarden-Einwohnerland vor blutigen Unruhen und Zerfall der weltweit größten Demokratie zugenommen. Schon verlangen Rebellengruppen mehr Souveränität innerhalb anderer Staaten, wie in Assam, für die sie schon seit Jahrzehnten kämpfen. Streit droht auch in dem zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakistan umkämpften Krisengebiet Kaschmir, wo Buddhisten eine souveräne Provinz Ladakh fordern. Dabei steckt vor allem wirtschaftliches Kalkül hinter der ersten Gebietsreform Indiens seit 30 Jahren: Kleine Verwaltungsgebilde haben sich als wirtschaftlich effektiv erwiesen.

Gesundheit               top03.gif

Indien gibt es viele Keime, gegen die Ihr Körper noch unzureichend gewappnet ist. Essen und Trinken Sie daher in den ersten Tagen nur gekochte Speisen und Tee, Mineralwasser nur aus verschlossenen Flaschen. Putzen Sie Ihre Zähne mit gefiltertem (kadadyn) Wasser, und lassen Sie das gefilterte Wasser der Hotels und Restaurants besser ungenutzt. Trinken Sie reichlich Mineralwasser, mehr als Sie Durst haben! Gegen den Mineralverlust kann salzige Nahrung empfohlen werden. Essen sollten Sie hingegen etwas weniger, um den Magen nicht überzustrapazieren. Gründliche persönliche Hygiene (Händewaschen) ist ebenfalls sehr wichtig. Nach etwa 10 Tagen können Sie etwas großzügiger werden, dann sind auch geschältes Obst und Gemüse verträglich.

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben............. Für alle Reisenden zu empfehlen sind diese Impfungen ............Von Personen, die aus Gebieten mit Gelbfieber (bestimmte Länder Afrikas und Zentral- und Südamerikas) einreisen, wird ein gültiger internationaler Impfpass verlangt. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und ggf. gegen Cholera (dieser Impfschutz ist allerdings nur von kurzer Dauer) und gegen die asiatische Hirnhautentzündung (Japanenzephalitis). Impfschutz gegen Polio und Tetanus sollte in Indien ebenso wie in Europa bestehen. Eine Packung Malaria-Tabletten zur soforthilfe ist unumgänglich, wenn Sie in heiße und feuchte Gebiete reisen.

Persönliche Arzneimittel sollten Sie in ausreichender Menge mit sich führen. Darüber hinaus ist eine gute Kopfbedeckung wichtig, um gegen Sonnenbrand und Sonnenstich geschützt zu sein. Nehmen Sie Verbandszeug, Mittel zur Desinfektion kleiner Wunden, gegen Insektenstiche und Sonnenbrand mit und einfache Schmerz- und Fiebermittel, Hustenbonbons und Nasentropfen, denn Erkältungen sind im tropischen Klima häufig. Gegen Magen-Darm-Störungen helfen u.a. Kohletabletten bzw. Elektrolyt-Glucose-Mischungen. Durchfall bekämpft am besten mit Fasten, danach gekochter Reiss mit Joghurt und trockenem Salzgebäck; in der Regel steckt keine ernste Krankheit dahinter.top03.gif

Internet            

Der Kontakt zur zurückgebliebenen Heimat wird jetzt immer leichter. Das Internet relativiert mittlerweile Distanzen und während es in Europa unter Umständen schwierig sein mag, ein Internetcafé zu finden, ist das in Indien kein Problem. Ab 1998 sind die Internetcafes regelrecht aus dem Boden geschossen, in Städten stehen sie teilweise Tür an Tür oder es gibt zumindest mehrere in jeder Straße. Auf dem Land sind sie zwar nicht so häufig, aber doch noch relativ stark vertreten.

Küche                       

Die indische Grundnahrung, die man auch im entlegensten Winkel bekommt, besteht aus Reis (Pullao - gekochter Reis, es gibt sehr viele verschiedene Reissorten in Indien und ebenso viele Namen dafür), Dahl (Linsenbrei), Gemüse und Chapati. Reis wird vielfach mit Safran gekocht, was ihm seine gelbe Farbe verleiht.

Chapati ist ein Fladenbrot, das aus Mais-, Weizen- oder anderem Mehl mit Wasser angerührt wird. Daraus werden flache Fladen geformt, die auf einer runden Platte über dem Feuer unter mehrmaligem Wenden gebacken werden. Neben den genannten Chapatis gibt es noch Puris, Paratha und Nan, alle ähnlich wie Brot:
Puris werden auch aus Mehl, Wasser, Salz gemacht. Im Unterschied zu den Chapatis wird Ghee, geschmolzene Butter, hinzugefügt. Der Teig wird dünn ausgerollt und anschließend in Öl schwimmend gebacken, wobei die Puris sich aufblähen. Lecker!
Paratha besteht aus Vollkornmehl, Wasser und Ghee. Zu Fladen geformt werden sie in der Pfanne geröstet. Es gibt sie auch mit allen erdenklichen Füllungen.
Nan ist ein Brot aus Hefeteig, das besonders häufig in Moslemgegenden gebacken wird.

Curry: Bei den Zutaten zum Reis kann man zwischen verschiedenen Curries aussuchen, z. B. Gemüsecurry, Fleisch-, Fisch- und Eiercurry. Curry ist nicht das bei uns bekannte Currygewürz, sondern eine in vielen Variationen auftretende Gewürzmischung bzw. die daraus hergestellte Sauce. Jede Hausfrau bereitet ihren Curry nach ihrem eigenen Rezept mit bis zu 300 Körnern und Kräutern selbst zu.

Als kleine Zwischenschleckereien sind Pakoras und Samosas sehr zu empfehlen. Pakora: z. B. Eggpakora: in Teig gewälzte Eier, die frittiert werden. Die Gemüsepakoras gibt es in zig Variationen. Samosas: Gemüse, meist Kartoffeln (Kartoffeln fallen in Indien ganz klar unter die Kategorie Gemüse), in Teigtaschen gefüllt und frittiert. Dosas: knusprig gebackene Teigrollen, gefüllt mit Gemüse, bis zu 50 cm lang! Halwa: farbige, kleine quadratische Süßigkeiten, mit Nüssen gefüllt und manchmal mit einer dünnen Haut essbaren Silbers überzogen.
Gulbas: dunkelbraune Bällchen aus dicker Milch, Zucker und etwas Mehl. Berfis werden aus Kokosmus, Mandeln und Pistazien hergestellt.

All diese Sachen sind meist sehr, sehr süß, also keine deutschen Mengen einkaufen! Auch bei der Auswahl von Obst gibt es keine Schwierigkeiten; verschiedene Bananensorten, Apfelsinen, Ananas, Papayas, Kiwis, Mangos und vieles mehr. Schälbare Früchte wegen der Hygiene bevorzugen!

Jede Region Indiens hat ihre eigenen Spezialitäten, die genauso unterschiedlich sind wie englisches und griechisches Essen. Wenn du also von Nordindien in den Süden kommst, gibt es viele neue Sachen, über die du dich wieder wundern kannst. Mir fällt mein erstauntes Gesicht ein, als ich zum ersten Mal an einem südindischen Bahnhof Frühstück bestellte. Der Kellner brachte Iddlis, das sind flache, dampfende Reiskuchen mit gewürztem Linsengemüse und frisch zubereitetem Chutney. Auch das Mittagessen in einem billigen Restaurant, wo außer uns nur Inder aßen, war nicht weniger überraschend. Wir bekamen ein Bananenblatt, das man mit Wasser etwas abwäscht, dann kam jemand mit einem Eimer, in dem sich verschiedene Gemüsecurries befanden. Von jedem Curry gab's einen Schlag fein säuberlich neben den Reis aufs Bananenblatt. Jeder konnte so viel Nachschlag haben wie er wollte, und nach dem Essen wurde das schmutzige Blatt mit den Resten in die Tonne für das Vieh geworfen: das ökologische Wegwerfgeschirr! Besteck gab es nicht. In Südindien heißt dieses Essen Thali. Mit der Zeit konnte ich die Inder verstehen, die sagen: 'Nur mit den Fingern schmeckt das Essen richtig gut.' Gemeint sind dabei natürlich nur die Finger der rechten Hand, die der linken werden für die entgegengesetzte Körperöffnung gebraucht! Die Kunst des Essens besteht nicht nur darin, das Essen mit den Fingern in den Mund zu bekommen (das sollte auch noch möglichst auf die indische Art sein, ohne die Finger dabei zu verschlucken), sondern auch in der richtigen Mischung der scharfen und weniger scharfen Curries. Gegen Schärfe hilft immer geraspeltes Kokosfleisch oder heißer Tee. Ein solches Mittagessen kostet vier bis acht Rupien.

Das Essen ist im Allgemeinen sehr scharf, was jedoch die Magensaftproduktion anregt, somit zu einer geregelten Verdauung beiträgt und manche Darminfektion infolge unsauberer Zubereitung vom Leibe hält. Kräftiges Salzen ist notwendig, damit der Körper genug Wasser binden kann, was man zusammen mit dem Salz in der Hitze schnell wieder ausschwitzt. Zu den Mahlzeiten trinkt man Wasser oder Chai (Tee). Mit Wasser sollte man wegen der Krankheitserreger sehr vorsichtig sein. Zu trinken gibt's neben Chai (Tee, 50 bis 100 Paisa) Kaffee (selten), Kokosmilchsaft (am billigsten), Lassi (Yoghurt mit Milch oder Wasser), Softdrinks (sehr oft gepanscht und gesundheitsschädlich) und für den, der es nicht lassen kann - Bier. Die Prohibition wurde aufgehoben und gleichzeitig der Preis in einigen Bundesstaaten erhöht.

Harte Sachen: Fenny und Toddy werden aus Palmsaft, Arrak aus Reis oder Palmsaft destilliert.
In manchen Gegenden wird Sodawasser angeboten. Es ist auch zum Zähneputzen gut zu verwenden.

Zum Schluss noch etwas Allgemeines zur indischen Küche. Ich beziehe mich dabei auf Syed Abdullah und dessen Buch 'Die indische Küche', mit dem man sich schon vor der Indienreise aufs Essen einstellen kann. Die meisten Leute nehmen an, dass die indische Küche rein vegetarisch sei. Vegetarisch zu essen ist jedoch die Entscheidung jedes Einzelnen. Es gibt sogar sehr viele Fleischgerichte. Nur essen verschiedene Religionsgemeinschaften überhaupt kein oder unterschiedliches Fleisch. Hindus und Muslime können Lamm- oder Hammelfleisch sowie Geflügel und Fisch essen. Hindus essen auf keinen Fall Rindfleisch und die Muslime nie Schweinefleisch. Jainas sind oft strenge Vegetarier.top03.gif

Kultur  

Der indische Subkontinent ist einer der ältesten und vielfältigsten Kulturräume der Welt. Im 4. Jahrtausend v.Chr. entstand im heutigen Pakistan und im Nordwesten der Republik Indien die Harappkultur, die auch als Induskultur bezeichnet wird. Sie ist nach der mesopotamischen Kultur die zweitälteste Hochkultur der Welt. Ihre Träger kannten die Schrift und den Pflug, bauten Straßen und Städte aus Backsteinen und schlossen die Häuser an Kanalisationssysteme an. Um 1500 v.Chr. ging die Kultur unter. Ihr Erbe wirkte aber weiterhin im indischen Kulturraum fort und mischte sich in den folgenden Jahrtausenden mit Einflüssen aus China, Persien, Griechenland, den islamischen Kulturen, Südostasien und schließlich Großbritannien.top03.gif

Reisezeit  

Optimale Reisezeit: November bis Februar - im Norden und in Höhenlagen wird es nachts ziemlich kühl gute Reisezeit: September bis Mai - der Monsun kommt ab und zu später, dann kann es im September noch ungemütlich sein, im März wird es im Süden schon recht heiß, im Norden wird es erst im April und Mai heiß. Heiße Jahreszeit: die Monate März bis Mai im Süden und April/Mai im Norden - kann man es in den Bergen (Hillstation) gut aushalten und ist die beste Jahreszeit um z. B. nach Darjeling zu fahren. Monsun: kommt vom Süden von Juni/Juli bis August/September - im Juni ist die beste Jahreszeit für einen Tripp nach Leh (Jammu und Kaschmir, dort ist es aber die politische Lage seit Jahren instabil - Kaschmir-Konflikt)

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Indien-Knigge

Wer zum ersten (zweiten, dritten...) Mal nach Indien reist, wird Wert darauf legen, als Fremder nicht unangenehm aufzufallen. Die Inder sind ein offenes und gastfreundliches Volk, das andere Sitten und Bräuche respektiert. Dennoch sollte man ein paar Dinge beachten.  

Traditionelle Begrüßung

Die übliche Begrüßung in Indien ist der „Namaste“-Gruß. Das Wort bedeutet übersetzt soviel wie „Ich verbeuge mich vor Dir!“. Dabei werden die Handflächen aneinander gelegt und in Brusthöhe gehoben, der Kopf wird dabei leicht gesenkt. Je nach sozialem Stand des Gegenübers werden die Hände auch höher gehoben.  

Begrüßung des Geschäftspartners

Den Geschäftspartner begrüßt man mit einem gewöhnlichen Handschlag, worauf zumeist das Austauschen der Visitenkarte erfolgt.  

Bekleidung

Auch und gerade als Tourist sollte man sich in Indien an bestimmte Kleidungsstandards halten, um nicht unangenehm aufzufallen. Die indische Gesellschaft legt großen Wert auf „standesgemäße“ Kleidung. In Indien wird es nicht als „cool“ angesehen, in zerschlissenen Kleidern aufzutreten. Auf gar keinen Fall sollte man kurze Hosen tragen. Frauen sollten auf ärmellose und knappe Oberteile verzichten, auch wenn die Temperaturen in vielen Teilen Indiens für Europäer extrem hoch sind. Zu empfehlen sind leichte, lange Baumwollhosen, T-Shirts, Hemden und wasserbeständige Sandalen.  

Die linke Hand

Die linke Hand wird in Indien ausschließlich zu hygienischen Zwecken gebraucht und gilt deswegen als unrein. Deshalb ist es zu vermeiden, jemanden mit der linken Hand zu berühren oder damit Essen zu servieren. Auch man selbst sollte zum Essen nur die rechte Hand verwenden.  

Kopfschütteln

Wenn ein indischer Gesprächspartner den Kopf schüttelt, ist dies nicht zwangsläufig als „Nein“ zu werten! Das Gebot der Höflichkeit verbietet es den Indern, eine Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Deshalb sollten Sie es auch vermeiden, Fragen zu stellen, die Ihr Gesprächspartner mit einem „Nein“ beantworten muss.

Heranwinken

Jemanden nach europäischer Art heranzuwinken, wird in Indien als beleidigend gewertet. Dort ist es üblich, zum Heranwinken den Arm nach vorne auszustrecken und die Hand nach unten zu bewegen.  

Auf dem Boden sitzen

Setzt man sich auf den Boden, sollte man beachten, die Fußsohlen nicht nach vorne oder jemandem entgegen zu strecken. Besser ist der übliche Schneidersitz.  

Pünktlichkeit

Die deutsche Pünktlichkeit ist in vielen Südeuropäischen Ländern nicht üblich. Auch in Indien ist es gut möglich, dass Sie länger als erwartet auf jemanden warten müssen. Nehmen Sie dies nicht als persönliche Beleidigung, sondern stellen Sie sich von vornherein auf zeitliche Verzögerungen ein.  

Fotografieren

Das Fotografieren von Bahnhöfen, Brücken und militärischen Anlagen ist nicht immer erlaubt. Auch für das Ablichten von historischen Bauwerken und Plätzen muss zuvor häufig eine Genehmigung beantragt werden

 

 

 

Om Nama Sivaya

TomyB (shiva-shakti)

 

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