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Wissenwert

Einwohnerzahl: über 1,2 Milliarden Einwohnern (2011)

Die Tabelle zeigt die größten Metropolregionen in Indien nach der Volkszählung 2011

Rang

Metropolregion

Einwohner
(2011)

1.

Mumbai (Bombay)

18.414.288

2.

Delhi

16.314.838

3.

Kolkata (Kalkutta)

14.112.536

4.

Chennai (Madras)

8.696.010

5.

Bengaluru (Bangalore)

8.499.399

6.

Hyderabad

7.749.334

7.

Ahmedabad

6.352.254

8.

Pune (Poona)

 5.049.968

9.

Surat

4.585.367

10.

Jaipur

3.073.350

Offizielle Landessprachen: Hindi; Englisch. Zugelassene Regionalsprachen: Bengali, Telugu, Marathi, Tamil, Urdu, Gujarati, Malayalam, Kannaresisch, Oriya, Pandschab, Assamesisch, Kaschmirisch, Sindhi, Sanskrit.

Bevölkerungsgruppen: Hindi 27,58% (einschließlich verwandter Dialekte 39,85%), Bengali 8,22%, Telugu 7,80%, Marathi 7,38%, Tamil 6,26%, Urdu 5,13%, Gujarati 4,81%, Kannada 3,87%, Malayalam 3,59%, Oriya 3,32%, Punjabi 2,76%, Assamese 1,55%, Bhili/Bhilodi 0,66%, Santhali 0,62%, Kashmiri 0,47%, Gondi 0,25%, Sindhi 0,25%, Nepali 0,25%, Konkani 0,21%, Tulu 0,18%, Kurukh 0,17%, Manipuri 0,15%,Bodo 0,14%, Khandeshi 0,12%, Andere 3,26% (1991).

Religion: Hindu 73,72%, Muslime 11,96%, Christen 6,8%, Traditionelle 3,39%, Sikh 2,16%, Buddhisten 0,71%, Jain 0,40%, Bahai 0,12%, Parsi 0,02%, Andere 1,44% (2000).

Lebenserwartung: Männer - 61,9, Frauen - 63,1 (2000). 

Währung: 1 Indische Rupie (iR) = 100 Paisa (P.)
Netzspannung: 230-240 Volt Wechselstrom
Zeitzone: MEZ + 4,5 h
Landesvorwahl: 00 91
Internet-Kennung: .in
Höchste Erhebung: Kangchenjunga (8.598 m)
Längster Fluss: Ganges (2.125 kmSprache

Die offizielle Sprache ist Hindi, die inoffizielle ist Englisch....  Es gibt 16 regionale registrierte Sprachen.  Sprache.Die "rechte" Hand     

Eine der obersten Regeln im Umgang in Indien ist es, die rechte Hand zum Begrüßen, Essen, usw. zu benützen, aber niemals die linke. Die linke Hand spart man sich nämlich für weniger appetitliche Dinge auf wie z. B. das Poabwischen, da es Toilettenpapier nur in den seltensten Fällen gibt. Stattdessen stehen neben der Toilette üblicherweise ein oder zwei Kübel, daneben ein Wasserhahn und das dürfte eigentlich schon alles erklären. Man kann mitunter ganz neue "innovative" Arten beobachten, wie man das umgehen kann: es gibt schon Wasser aus Schläuchen mit Hochdruckdüsen, mit denen man alles abspritzen kann. Wem das zuwider ist, der sollte lieber zuhause bleiben! 

Umgangsformen        

Namaste ist der häufigste Gruß in Indien. Dabei legt man die Handflächen aneinander, sodass die Fingerspitzen unter dem Kinn nach oben zeigen. Im Süden sagt man Namaskaram. Gegenüber Vorgesetzten oder als Respektsbekundung wird eine leichte Verbeugung hinzugefügt. Auch ein “Hello” oder “Hi” ist gebräuchlich. Höflichkeitsformen sind Titel wie Shri für einen Mann, Shreemati für eine verheiratete Frau, Kumari für eine unverheiratete Frau oder die Endung -ji hinter dem Nachnamen. Muslime führen die typische Geste in Verbindung mit dem Salaam aus. Dabei heben sie die rechte Hand und legen den Zeigefinger auf die Stirn, sodass die übrigen Finger nach oben zeigen. Bei gesellschaftlichen Anlässen hängt der Gastgeber den Gästen oft einen Blumenkranz um, welchen diese dann zum Zeichen der Demut abnehmen und in der Hand halten. Gäste, die zum Essen kommen, überreichen ihren Gastgebern meist Süßigkeiten, Blumen oder Früchte. Gastgeber bieten ihren Gästen Tee oder Kaffee sowie Obst oder Süßigkeiten an. Tempelbesucher bekommen Safranpulver, heiliges Wasser aus dem Ganges und manchmal Speisen als Prasad oder Segen der Götter angeboten. Es gilt als unhöflich, diese Gaben abzulehnen. Frauen bedecken ihren Kopf, wenn sie einen heiligen Ort betreten.

Achtung               

..der Kopf ist der Sitz jeder indischen Seele. Deshalb niemals Kindern über die Haare streichen oder Erwachsene am Kopf anfassen. Keinen Schabernack mit Schuhen treiben - schwere Beleidigung. Vor Moschee und Tempel müssen die Treter in jedem Fall ausgezogen werden (ein Paar Socken extra mitnehmen). Wer Speisen mit der linken Hand berührt, findet versteinerte Blicke auf sich gerichtet: Die linke Hand gilt als unrein. Bei der Begrüßung verzichtet man auf das in unseren Landen so beliebte Händeschütteln. Stattdessen werden die Hände wie zum Gebet vor der Brust gefaltet. Herzhaftes Rülpsen, Spucken oder Wasserlassen in aller Öffentlichkeit sind dagegen kein bisschen "unrein". Früher das Nonplusultra - heute streng verboten: Nackt baden. Polizisten in Zivil kontrollieren die Strände. "Oben ohne" wird geduldet, gilt aber als verwerflich. 

Weltkulturerbe

Felsentempel von Ajanta; Höhlentempel Ellora; Rotes Fort in Agra; Tadsch Mahal in Agra; Sonnentempel von Konarak; Tempelbezirk von Mahabalipuram; Nationalpark Kaziranga; Wildschutzgebiet Manas; Nationalpark Keoladeo; Kirchen und Klöster von Goa; Tempelbezirk von Khajuraho; Tempelbezirk von Hampi; Mogulstadt Fatepur Sikri; Tempelanlage von Pattadakal; Höhlen von Elephanta; Tempel von Brihadisvara in Thanjavur; Nationalpark Sundarbans; Nationalpark Nanda Devi; Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi; Grabmal Kaiser Humajuns in Delhi; Kutub Minar mit seinen Moscheen und Grabbauten in Delhi; Himalaja-Gebirgsbahn nach Darjeeling. 

'Restricted Areas'   

In den nördlichen Grenzgebieten Indiens gibt es so genannte 'Schutzgebiete' und 'Restricted Areas'. Meist sind Sondergenehmigungen der diplomatischen Vertretungen im Ausland, des Ministry of Home Affairs in Delhi oder eines Foreigners' Registration Office nötig.
Mit besonderer Genehmigung sind für Touristen geöffnet: Assam (Kaziranga National Park, Manas Wildschutzgebiet, Gauhati Stadt und Kamakhya Tempel, Sibsagar und Jatinga Vogelschutzgebiet), Sikkim (Gangtok, Rumtek, Phodang, Pemayangtse und Dzongri), Meghalaya (Shillong, Barapani und Cherapunji), Manipur (Loktak Lake, Imphal, Mourang INA Memorial, Keibul Deer Schutzgebiet, Waithe Lake), einige weitere Inseln der Andamanen und Nikobaren und Lakkadiven.
Das Sikkim-Permit kann zu Hause mit dem Visum beantragt werden. Ebenso das Permit für die Andamanen, das aber auch leicht in Indien zu bekommen ist. Das Permit für die Lakkadiven gibt es in Indien.
Die anderen Gebiete sind am einfachsten in einer Gruppe von mindestens 3 Personen, organisiert von einen anerkannten indischen Reisebüro, zu besuchen. Besuche in Arunachal Pradesh, Nagaland, Mizoram und Tripura müssen vom Ministry of Home Affairs in New Delhi bewilligt werden. Die Straße Manali - Leh ist offen bis Keylong. Von Keylong kann man ohne weiteren Aufenthalt mit dem Bus oder Taxi auch ohne Genehmigung nach Leh weiterfahren. Die Gegend um Kaza - Kibber -Prangla - Baralacha ist für Trekker geöffnet.
Genauere Informationen, wie und wo die Permits zu beantragen sind, finden sich unter den jeweiligen Ortsbeschreibungen. Bearbeitungszeiten von bis zu sechs Wochen muss man einkalkulieren. 

Visumverlängerung  

Für Visumverlängerungen ist das jeweilige 'Foreigners' Regional Registration Office' in den Großstädten zuständig, ansonsten die Polizeibehörde. Vor allem Delhi und Bombay würde ich nicht empfehlen. In Goa gab es den meisten Ärger und es wurden horrende Gebühren verlangt. Am besten schon zu Hause oder im Ausland gleich ein Visum für sechs Monate (oder länger) besorgen. Auch z. B. in Sri Lanka oder Nepal kann man sich ein indisches Visum ausstellen lassen. Das kuriose bei der Visumsverlängerung ist, dass oft die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. So sind z. B. Ausführungsbestimmungen der Zentralregierung in der Provinz oder an der Grenze unbekannt oder werden anders interpretiert. Auf Überraschungen - positive (ich konnte jahre bleiben) wie negative - sollte man immer gefasst sein. Immer freundlich bleiben......Plane vor Ablauf des Visums oder des Flugtickets immer genug Reservetage dafür ein. 

Geld

Die Rupie ist nur begrenzt konvertierbar, darf weder ein- noch ausgeführt werden. Daher sind Devisen unerlässlich. US-$ werden demzufolge häufig bevorzugt. Beträge im Wert von mehr als 10 000 Dollar müssen bei der Einreise deklariert werden, damit nicht verbrauchte Rupien vor der Ausreise zurückgetauscht werden und die restlichen Devisen ausgeführt werden können. Achten Sie darauf, dass Sie genug Geld bzw. Reiseschecks mit sich führen – Banküberweisungen nach Indien, selbst telegrafische, dauern eine Ewigkeit. Nicht in jeder Bank kann man Geld wechseln, wenn ja, dann am "Change"-Schalter. Tauschen Sie daher Ihr Geld In den internationalen Hotels, da geht es zum einen schneller und zum anderen ist der Kurs leider etwas ungünstiger. In kleineren Orten werden Kreditkarten oder Reiseschecks nur selten akzeptiert. Rat: Lassen Sie sich keine angerissenen Scheine aufdrängen, die werden Sie nur in der Nationalbank los.

Geografie    

Die verschiedenartigen Landschaften Indiens sind ein Beispiel für die Plattentektonik (Bewegung kontinentaler Landmassen). Das Himalaja-Gebirge - das höchste Gebirge der Welt - und der Große Graben im Süden entstanden durch den Zusammenstoß zweier erdgeschichtlich alter Kontinentalplatten. Die Gebirge des Himalaja fallen nach Süden zu einer fruchtbaren Schwemmlandebene ab, die das Land in einem breiten Band von Osten nach Westen durchzieht. Die nördlichsten Ausläufer des Himalaja verlaufen quer durch das nördliche Kaschmir und ziehen sich tief in das benachbarte Tibet hinein. Sie sind die Quellgebiete der großen Flüsse Indus und Brahmaputra. Weiter südlich liegt der Hochhimalaja, dessen Gipfel immer mit Schnee und Eis bedeckt sind. Nach Süden schließt sich der Niedere Himalaja an, der in die Sandsteinketten des Siwalik-Gebirges übergeht, die Indiens nördliche Ebenen umgeben. Die Ebenen entstanden aus einem Graben, der bis zu 2000 m tief war und der nun mit Stein und Schwemmland gefüllt ist. Der Indus fließt weiter nach Südwesten bis nach Pakistan, während der Ganges durch die Ebenen nach Südosten ins Bengalische Meer fließt. Indiens anderer großer Fluss, der Brahmaputra, strömt nach Südwesten und vereinigt sich mit dem Ganges und bildet in Bangladesch und Westbengalen ein gewaltiges Delta. Im Süden liegt das massive Hochland von Dekkan mit Teilen des ältesten Gesteins der Erde.

Gesundheit  

In Indien gibt es viele Keime, gegen die Ihr Körper noch unzureichend gewappnet ist. Essen und Trinken Sie daher in den ersten Tagen nur gekochte Speisen und Tee, Mineralwasser nur aus verschlossenen Flaschen. Putzen Sie Ihre Zähne mit gefiltertem (kadadyn) Wasser, und lassen Sie das gefilterte Wasser der Hotels und Restaurants besser ungenutzt. Trinken Sie reichlich Mineralwasser, mehr als Sie Durst haben! Gegen den Mineralverlust kann salzige Nahrung empfohlen werden. Essen sollten Sie hingegen etwas weniger, um den Magen nicht überzustrapazieren. Gründliche persönliche Hygiene (Händewaschen) ist ebenfalls sehr wichtig. Nach etwa 10 Tagen können Sie etwas großzügiger werden, dann sind auch geschältes Obst und Gemüse verträglich.

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Von Personen, die aus Gebieten mit Gelbfieber (bestimmte Länder Afrikas und Zentral- und Südamerikas) einreisen, wird ein gültiger internationaler Impfpass verlangt. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und ggf. gegen Cholera (dieser Impfschutz ist allerdings nur von kurzer Dauer) und gegen die asiatische Hirnhautentzündung (Japanenzephalitis). Impfschutz gegen Polio und Tetanus sollte in Indien ebenso wie in Europa bestehen. Eine Packung Malaria-Tabletten zur soforthilfe ist unumgänglich, wenn Sie in heiße und feuchte Gebiete reisen.

Persönliche Arzneimittel sollten Sie in ausreichender Menge mit sich führen. Darüber hinaus ist eine gute Kopfbedeckung wichtig, um gegen Sonnenbrand und Sonnenstich geschützt zu sein. Nehmen Sie Verbandszeug, Mittel zur Desinfektion kleiner Wunden, gegen Insektenstiche und Sonnenbrand mit und einfache Schmerz- und Fiebermittel, Hustenbonbons und Nasentropfen, denn Erkältungen sind im tropischen Klima häufig. Gegen Magen-Darm-Störungen helfen u.a. Kohletabletten bzw. Elektrolyt-Glucose-Mischungen. Durchfall bekämpft am besten mit Fasten, danach gekochter Reiss mit Joghurt und trockenem Salzgebäck; in der Regel steckt keine ernste Krankheit dahinter.

Internet

Der Kontakt zur zurückgebliebenen Heimat wird jetzt immer leichter. Das Internet relativiert mittlerweile Distanzen und während es in Europa unter Umständen schwierig sein mag, ein Internetcafé zu finden, ist das in Indien kein Problem. Ab 1998 sind die Internetcafes regelrecht aus dem Boden geschossen, in Städten stehen sie teilweise Tür an Tür oder es gibt zumindest mehrere in jeder Straße. Auf dem Land sind sie zwar nicht so häufig, aber doch noch relativ stark vertreten.

Kultur  

er indische Subkontinent ist einer der ältesten und vielfältigsten Kulturräume der Welt. Im 4. Jahrtausend v.Chr. entstand im heutigen Pakistan und im Nordwesten der Republik Indien die Harappkultur, die auch als Induskultur bezeichnet wird. Sie ist nach der mesopotamischen Kultur die zweitälteste Hochkultur der Welt. Ihre Träger kannten die Schrift und den Pflug, bauten Straßen und Städte aus Backsteinen und schlossen die Häuser an Kanalisationssysteme an. Um 1500 v.Chr. ging die Kultur unter. Ihr Erbe wirkte aber weiterhin im indischen Kulturraum fort und mischte sich in den folgenden Jahrtausenden mit Einflüssen aus China, Persien, Griechenland, den islamischen Kulturen, Südostasien und schließlich Großbritannien. Reisezeit   Optimale Reisezeit: November bis Februar - im Norden und in Höhenlagen wird es nachts ziemlich kühl gute Reisezeit: September bis Mai - der Monsun kommt ab und zu später, dann kann es im September noch ungemütlich sein, im März wird es im Süden schon recht heiß, im Norden wird es erst im April und Mai heiß. Heiße Jahreszeit: die Monate März bis Mai im Süden und April/Mai im Norden - kann man es in den Bergen (Hillstation) gut aushalten und ist die beste Jahreszeit um z. B. nach Darjeling zu fahren. Monsun: kommt vom Süden von Juni/Juli bis August/September - im Juni ist die beste Jahreszeit für einen Tripp nach Leh (Jammu und Kaschmir, dort ist es aber die politische Lage seit Jahren instabil - Kaschmir-Konflikt)

Indien-Knigge

Wer zum ersten (zweiten, dritten...) Mal nach Indien reist, wird Wert darauf legen, als Fremder nicht unangenehm aufzufallen. Die Inder sind ein offenes und gastfreundliches Volk, das andere Sitten und Bräuche respektiert. Dennoch sollte man ein paar Dinge beachten.  

Traditionelle Begrüßung

Die übliche Begrüßung in Indien ist der „Namaste“-Gruß. Das Wort bedeutet übersetzt soviel wie „Ich verbeuge mich vor Dir!“. Dabei werden die Handflächen aneinander gelegt und in Brusthöhe gehoben, der Kopf wird dabei leicht gesenkt. Je nach sozialem Stand des Gegenübers werden die Hände auch höher gehoben.  

Begrüßung des Geschäftspartners

Den Geschäftspartner begrüßt man mit einem gewöhnlichen Handschlag, worauf zumeist das Austauschen der Visitenkarte erfolgt.  

Bekleidung

Auch und gerade als Tourist sollte man sich in Indien an bestimmte Kleidungsstandards halten, um nicht unangenehm aufzufallen. Die indische Gesellschaft legt großen Wert auf „standesgemäße“ Kleidung. In Indien wird es nicht als „cool“ angesehen, in zerschlissenen Kleidern aufzutreten. Auf gar keinen Fall sollte man kurze Hosen tragen. Frauen sollten auf ärmellose und knappe Oberteile verzichten, auch wenn die Temperaturen in vielen Teilen Indiens für Europäer extrem hoch sind. Zu empfehlen sind leichte, lange Baumwollhosen, T-Shirts, Hemden und wasserbeständige Sandalen.  

Die linke Hand

Die linke Hand wird in Indien ausschließlich zu hygienischen Zwecken gebraucht und gilt deswegen als unrein. Deshalb ist es zu vermeiden, jemanden mit der linken Hand zu berühren oder damit Essen zu servieren. Auch man selbst sollte zum Essen nur die rechte Hand verwenden.  

Kopfschütteln

Wenn ein indischer Gesprächspartner den Kopf schüttelt, ist dies nicht zwangsläufig als „Nein“ zu werten! Das Gebot der Höflichkeit verbietet es den Indern, eine Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Deshalb sollten Sie es auch vermeiden, Fragen zu stellen, die Ihr Gesprächspartner mit einem „Nein“ beantworten muss.

Heranwinken

Jemanden nach europäischer Art heranzuwinken, wird in Indien als beleidigend gewertet. Dort ist es üblich, zum Heranwinken den Arm nach vorne auszustrecken und die Hand nach unten zu bewegen.  

Auf dem Boden sitzen

Setzt man sich auf den Boden, sollte man beachten, die Fußsohlen nicht nach vorne oder jemandem entgegen zu strecken. Besser ist der übliche Schneidersitz.  

Pünktlichkeit

Die Schweizer Pünktlichkeit ist in Indien nicht üblich. Ein altes Sprichwort in Indien sagt „ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit“. Dieses Sprichwort bringt ziemlich treffend das indische Zeitgefühl zum Ausdruck. Gestern, heute, morgen sind in Indien keine klar abgrenzbaren Begriffe. An die damit verbundene und für westliche Verhältnisse unübliche Langsamkeit und Gelassenheit muss man sich unter Umständen dann auch erst gewöhnen. Es ist gut möglich, dass Sie länger als erwartet auf jemanden warten müssen. Nehmen Sie dies nicht als persönliche Beleidigung, sondern stellen Sie sich von vornherein auf zeitliche Verzögerungen ein.  "Die Zeit ist auch in Indien wichtig, aber die Menschen hier sagen sich eben, dass sie ihre Aufgaben erledigen, wenn die Zeit reif dafür ist."

Fotografieren

Das Fotografieren von Bahnhöfen, Brücken und militärischen Anlagen ist nicht immer erlaubt. Auch für das Ablichten von historischen Bauwerken und Plätzen muss zuvor häufig eine Genehmigung beantragt werden